Aus der WerkstattMesserSerien-Messer

Marder

Mein erstes Neck Knife, der Marder

 

Neck Knifes erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit diesem Modell wollte ich meinen Beitrag zur Erhaltung dieser Gattung der Gebrauchsmesser leisten.

Der Stahl meiner Wahl, fiel wieder einmal auf den 1.2842 oder auch O2 genannt.

Die Länge der Schneide beträgt 6,5 cm (von der Spitze bis zum Ricasso), bei einer Klingenbreite von 2,8 cm. Die Länge des Messers beträgt 15 cm, gemessen von der Spitze bis zum Griffende. Die Blattstärke beträgt 4 mm. Rostträge Ausführungen wird es in N690 geben.

Die Kannelierung, die beim Prototypen sehr lang ausfiel, wurde für die Serie auf 2,0 cm Länge begrenzt. Sie bietet dem Daumen eine sichere Auflage um genügend Druck und Hebelkraft auf die Klinge ausüben zu können.

Der Griff des Marder wird mit entseeltem Paracord umwickelt und mit speziellem Kunstharz versiegelt. Dadurch werden die Griffe unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Sie sind dadurch pflegeleicht und abwaschbar. Eine Bohrung, um einen Fangriemen zu befestigen rundet den Griffabschluss ab.

Die Lederscheide wurde so konzipiert, um sie an einem geeignetem Band auch um den Hals tragen zu können, oder aber mittels Karabinerhaken am Gürtel. Auch Scheiden aus Kydex (einem speziellen Kunststoff) sind möglich.

Die erste Serie des Marders wurde mit einem Skandischliff versehen. Für die Zukunft ist dieses Modell aber auch mit Flachschliff erhältlich.

Hier einige Fotos aus der ersten Auflage des Messers.

 

Der Prototyp des Marders.

für Facebook Neuling Skandy 2

für Facebook Neuling Skandy

 

Hier 3 Messer aus der 1. Auflage mit Scheiden aus Leder.

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Hier die Ausführung mit Kydexscheide

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Bilder, schön und gut, aber ein Praxistest sollte zeigen, was die Messer können. Also hab ich es an  Daniel Meier, einen freiberuflichen Survival Lehrer geschickt. Daniel ist sehr erfahren im Umgang mit scharfen Sachen.

In dem Video wird ein weiteres Messer von mir vorgestellt. Der Dachs, der große Bruder des Marders. Näheres zum Dachs erscheint in einem eigenen Beitrag.
Lange Rede kurzer Sinn, seht selbst.

 

Danke an Daniel Meier, für das Testvideo

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